| Didaktisch-methodische Aufbereitung konkreter Problemstellungen aus Wirtschaft und Technik für den Schulunterricht |
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| Anhand einer solchen praxisorientierten Unterrichtsgestaltung kann
der bestehende Schulstoff auf eine neue, durch die verstärkte Einbeziehung der
SchülerInnen stärker motivierende Art eingeführt werden. Für eine weitere Vertiefung
der Schulmathematik bieten die konkreten Sachzusammenhänge darüber hinaus ebenfalls
vielfältige Ansatzmöglichkeiten.
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| Die zur Umsetzung eines solchen Unterrichts benötigten
Unterrichtsmaterialien (CD-ROM und
Internet-Ressourcen) werden in differenzierter Form sowohl LehrerInnen als auch
SchülerInnen zur Verfügung gestellt. Speziell letzteren erwächst hierdurch die
Möglichkeit in einen selbstorganisierten und selbstreflexiven Lernprozess
einzutreten. Ergänzt durch eine entsprechende methodisch-organisatorische Gestaltung
des Unterrichts, ermöglicht ein solches Vorgehen gemäß der aktuellen pädagogischen
Forschung nicht nur die Ausbildung der zunehmend an Bedeutung gewinnenden
"Schlüsselqualifikationen" wie Methoden-, Handlungs- und Sozialkompetenzen, sondern
auch eine höhere Nachhaltigkeit des fachlichen Lernens.
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| Unterstützung der Schulen bei Projektveranstaltungen und
Weiterführung dieser in Schülerpraktika |
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| Im Zusammenhang mit den immer stärker Verbreitung findenden Projektwochen, Projekttage, etc. bieten die WiMS/TeMS-MitarbeiterInnen in enger Kooperation mit der veranstaltenden Körperschaft den SchülerInnen die Möglichkeit, sich intensiver als dies im normalen Unterricht der Fall sein kann mit anwendungsbezogenen Problemstellungen zu beschäftigen. Hierbei liefert die WiMS/TeMS-Gruppe nicht allein die mathematische Problemstellung und mögliche Lösungsansätze, sie beteiligt sich darüber hinaus durch Fachvorträge und dem Bereitstellen von entsprechender Software auch selbst aktiv an der Projektdurchführung. |
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| Des weiteren besteht für besonders motivierte SchülerInnen die Möglichkeit, ihre Projektarbeit an der Universität oder an entsprechenden mathematischen Forschungseinrichtungen weiter fortzuführen. |
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| Doppelqualifizierende Ausbildung von Lehramtskandidaten durch Betonung
von anwendungsorientierter Mathematik im Studium |
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| Alternativ zu den "klassischen" Fächern im Lehramtsstudium (Algebra, Zahlentheorie, Funktionentheorie etc.) sollen vermehrt anwendungsorientierte Fächer (Optimierung, Netzwerkplanung, partielle Differentialgleichungen etc.) angeboten werden. |
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| Damit können zwei Ziele erreicht werden: |
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- Beteiligung der Studierenden an Überlegungen und Versuchen zu dem in 1 und 2 geschilderten Transfer (z.B. innerhalb spezieller Übungsgruppen für Staatsexamskandidaten).
- Doppelqualifikation der Staatsexamensabsolventen, die es ihnen erlaubt, übergangslos Stellen in der Wirtschaft antreten zu können, falls der Lehrerstellenmarkt gesättigt ist.
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| Fortbildungsseminare für LehrerInnen |
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| Diese werden von den WiMS/TeMS-MitarbeiterInnen und den beteiligten SeminarleiterInnen angeboten, wobei hier insbesondere die in 3 genannten Studierenden aktiv mitwirken sollen. Hintergrund hierfür ist die Erfahrung, dass vielen LehrerInnen in ihrer Ausbildung keine Möglichkeit gegeben wurde, die oben dargestellte Erfahrung des "Erlebens" von Mathematik als Problemlösungs-Werkzeug zu machen. Dies wird in diesem Teilprojekt nachgeholt, wodurch eventuell vorhandene Unsicherheiten innerhalb des Lehrkörpers gegenüber dem obigen Unterrichtskonzeptes abgebaut und letztlich eine Neubelebung des Unterrichts erreicht wird. |
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